Kopfbedeckungen

Stundenbild Kopfbedeckungen

Kopfbedeckungen

LEHRPLANBEZUG: Lernfeld Mensch- Kulturgeschichte Kopfbedeckungen-                                              Öffentlicher Kunstraum

KOMPETENZEN

 

  • Schüler lernen die Funktion verschiedenartigster Hüte und deren kulturellen Bedeutung kennen.
  • Schüler fertigen Kunstwerke für eine Ausstellung an.
  • Schüler erhalten Einsicht in die Planung und Konzeption einer Ausstellung.
  • Schüler werden für den Aufbau einer Kunstausstellung eingebunden.
  • Schüler sollen einen Bezug zum öffentlichen Kunstraum entwickeln und ein Interesse am Besuch von Kunstausstellungen entwickeln.

PROJEKTVERLAUF

 

  • In Zusammenarbeit mit dem Museumsverein Vils und der Kulturinitiative HUANZA fertigten die Schüler Köpfe für die Ausstellung "Kopfbedeckungen" im Rahmen der Kulturzeit an. Ziel des Projektes war es, Schüler in das kulturelle Geschehen in der Gemeinde einzubinden und deren Interesse für den Besuch von Kunstausstellungen zu wecken. Die Schüler wurden aktiv zum Aufbau der Ausstellung eingebunden, um ihnen Einblicke in die Konzeption einer Ausstellung zu geben.
  • Die Schüler beschäftigten sich mit dem  Thema "Kopfbedeckungen", und lernten die Bedeutung und Funktion unterschiedlichster Kopfbedeckungen aus kulturgeschichtlicher Sicht kennen.
  • Die Schüler waren als Künstler für die Ausstellung tätig. Sie sollten Kopfbedeckungen sammeln, zu denen sie einen besonderen Bezug hatten und einen Kopf für den Hut herstellen.
  • In unserem Fall stellten die Schüler Köpfe aus Transparentpapier her.
  • Dazu wurden zuerst Gesichter aus Ton modelliert. Nase Augenbrauen und andere vorstehende Körperteile mussten übertrieben groß gearbeitet werden, damit die Kontur beim Kleben des Papierkopfes erkennbar blieb.
  • Das Tongesicht wurde mit Frischhaltefolie abgedeckt, damit sich die Maske später leichter ablösen ließ.
  • Nun wurden kleine Transparentpapierflächen mit einer Mischung aus Leim und Wasser eingestrichen und auf die Maske aufgebracht. Schrittweise wurden mehrere Lagen Papier für die Festigkeit aufgebracht. Beim Kleben war auf eine gute Haftung zu achten.
  • Nach dem Trockenvorgang wurde die Makse vom Tongesicht abgenommen. Dann wurde ein Luftballon so weit aufgeblasen, bis die Papiermaske gut sitzte und die Proportion des Kopfes stimmig war. Nun wurde der Hinterkopf beklebt und mit der Gesichtsmaske verbunden. Ein Stück Hals wurde auch noch geformt, damit die Maske später auf dem Ständer ( alte Huanza ) einen guten Halt fand.
  • Schlussendlich schrieben die Schüler noch einen kurzen Text über die Geschiche ihres Hutes, der dann am Ausstellungsstück befestigt wurde.