An der Schwelle

Stundenverlauf: An der Schwelle

KIDS - KUNST IN DIE SCHULE -AN DER SCHWELLE - 10 Positionen

 

 

Mit der Eröffnungsveranstaltung am 9.November 2011 und der anschließenden Ausstellung wurde den Schülern unserer Hauptschule eine besondere Möglichkeit geboten, einen sehr direkten Zugang zu zeitgenössischer Kunst zu finden.

Im Rahmen des Unterrichts „Bildnerische Erziehung“ besuchte unter anderem auch die
Klasse 4b die Ausstellung und befasste sich eingehend mit den Inhalten und Darstellungsformen derselben.

Interessant war, wie intensiv die Schülerinnen und Schüler auf einzelne Kunstwerke einzugehen bereit waren. Besonders betroffen waren sie vom Werk Robert Fleischanderls. Die Komposition des Bildes „UNREALITY #01“ löste eine interessante Diskussion aus.

Besonders angesprochen durch die ästhetische Komponente fühlten sich viele SchülerInnen vom Bild „GAP – BETWEEN SECONDS“. Die Form, wie der Betrachter Zeuge eines Augenblicks wird, faszinierte die SchülerInnen und mündlich wurde das Bild „weitergesponnen“.

Die „GEDANKENABSCHUSSRAMPE“ war für die SchülerInnen besonders interessant, vor allem in der Aussage, dass ein Raum, egal mit welchem Inhalt, immer in einem größeren Raum, immer schon Inhalt eines weiteren äußeren Inhalts ist. Diese Erkenntnis, verknüpft mit etwas anderem zu sein, nie losgelöst als etwas Absolutes in einem leeren Raum zu stehen, war für die jungen Leute eine wichtige Erfahrung. Wie dies in Kunst ausgedrückt wurde, dieses Objekt aus Stahl und dem durchscheinenden Kunststoff, gefiel den SchülerInnen sehr.

Doch am meisten angesprochen wurden die SchülerInnen von den Kunstwerken, die mit der Technik der Übermalung arbeiten. Die Bilder von Peter Raneburger „VIRGIN NUN. FABELWESEN V“ und „POST MORTEM XXII“ interessierten die SchülerInnen vor allem der Technik wegen.
Die Darstellungsweise im Werk von Christian Streng „JEDER TAG SCHIEBT MICH EINEN TAG DEM TOD NÄHER“ fanden die Jugendlichen sehr interessant. Wir ließen den Titel außen vor, betrachteten die Porträts mit den unterschiedlichen Bearbeitungen und wie unterschiedlich diese in ihrer Aussage werden können, obwohl das Ausgangsfoto immer sehr ähnlich ist.
Wir näherten uns dieser Technik unter dem Aspekt „An der Schwelle“ und wählten diese Ausdrucksform, um uns im Unterricht selbst.

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