Gesetzliche Vorgaben zur EDL

Die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (EDL) wurde mit der NMS Gesetzgebung verpflichtend. Die Rechtslage sieht vor, dass dem Schüler/der Schülerin zusätzlich zum Jahreszeugnis eine schriftliche Beschreibung der persönlichen Leistungsstärken auszustellen ist. 

Die EDL kann als zusätzliche Information für Schüler/innen, Eltern und Erziehungsberechtigte, Lehrer/innen, weiterführende Schulen verstanden werden.

Die relevanten Gesetzestexte lauten folgendermaßen:

NMS-Lehrplanverordnung:
Den Schülerinnen und Schülern ist für jede erfolgreich absolvierte Schulstufe zusätzlich zum Jahreszeugnis eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung auszustellen, die in schriftlicher Form die Leistungsstärken ausweist. 

SchUG § 22 Abs. 1a:
… dem Schüler der Neuen Mittelschule ist für jede erfolgreich absolvierte Schulstufe zusätzlich zum Jahreszeugnis eine ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung auszustellen, die in schriftlicher Form die Leistungsstärken des Schülers ausweist.

SchOG § 8:
„… unter ergänzender differenzierender Leistungsbeschreibung …. eine verbale Beschreibung der Leistungsstärken des Schülers, …“
Darüber hinaus wird im Schulorganisationsgesetz festgelegt, dass die EDL bei Klassenkonferenzen u.a. zur Entscheidungsfindung und –begründung bei Fragen des Übertritts in weiterführende Schulen herangezogen werden soll.

SchOG § 40 Abs. 2a und 3a:
… Dabei hat die Klassenkonferenz die Beurteilungen in den übrigen Unterrichtsgegenständen sowie die ergänzende differenzierende Leistungsbeschreibung (gemäß § 22 Abs. 1a des Schulunterrichtsgesetzes) zu berücksichtigen.