Märchen als kreativer Impuls

 

Am 21.102015 referierte Mag.Dr. Beate Mayr-Zinser an der NMS Vils zum Thema Märchen.

In der Arbeitsgemeinschaft wurden vielfältige Zugangsweisen über den Bereich der Sprache, der Körperarbeit und der bildenden Darstellung vermittelt.

Teil 1

Warm UP

Unterschiedliche Übungsformen sollen die Kursteilnehmer ankommen lassen und die Bereitschaft vom Ich zum Wir herstellen.

  • Durcheinander gehen - möglichst viele Hände schütteln.
  • Andere Grußarten ausprobieren wie "Ohr an Schulter" oder"Ellenbogen an Knie"
  • Kreisübung: Klatscher weitergeben oder Hase/Jäger/Vegetarier.
  • Näher zusammenrücken und mit Geräuschen in einen Märchenwald führen.

 

 

 
 

Hexenkessel

Im Brainstorming sollen erste Anknüpfungspunkte an das Thema hergestellt werden:

 

  • Was hat das Thema mit mir zu tun?
  • Gestaltungsarbeit mit einfachen Regeln und Aufgaben

Alle werfen die Erinnerungen an Märchenszenen , die wiederholt vorgelesen, gesehen, erzählt , gehört werden mussten, weil sie als Kind so faszinierten, in einen imaginären Hexenkessel in der Mitte des Kreises.

Märchen Diashow - Statuen

Erproben des Körpers als einfachstes bildnerisches Ausdrucksmittel:

Übung 1

Eine Gruppe gibt ein Märchen vor, eine andere Gruppe muss zu diesem Märchen spontan eine Statue bilden.

Übung 2

Jede Gruppe stellt ganz spontan aus der Erinnerung zu den vorher genannten Szenen eine entsprechende Statue , die andere Gruppe muss die Szene erraten.

 

 

 

 
 
 

Gestaltungsaufgabe 1

Die Kursteilnehmerinnen zeichnen eine Märchenszene, vor der sie sich als Kind am meisten gefürchtet oder gegruselt haben, beziehungsweise, die sie sehr gerne gehört oder gelesen haben. ( Kinder lassen sich solche Szenen oft vorlesen, ... ) 

Einführung von Spielregeln:

Graphit und Pastellkreiden werden vorgestellt

 

  • Mit dunkler Kohle vorzeichnen - Szene taucht aus dem Dunkel auf.
  • Höhungen mit heller Kreise: Helle Kreide so einsetzen alls ob ein Scheinwerfer die Szene beleuchten würde.
  • Farben nur in Farbfamilien verwenden:
  • rot-orange-gelb
  • blau-violett-rot
  • gelb-grün-blau

Arbeitszeit 30 Minuten

Ausstellung der Arbeiten

Feedback im Kreis nach Fertigstellen der Szenen.

Reflexion

Sinn dieser körperlich und gemeinschaftlichen Aufgliederung des Themas ist es, viele verschiedene Zugänge zum Thema zu eröffnen, viele Ideen zu finden und so sowohl Buben wie Mädchen Möglichkeit zur Identifikation zu geben.

 

 

 

 

 
 

Theaterpädagogische Übungen

Die Übungsform besteht darin, sich imaginäre Bälle zu zuwerfen.

Es werden Statuen aus dem Händeschütteln heraus dargestellt.

Übung: Emotionen darstellen

Die Arbeiten der Gestaltungsaufgabe 1 werden aufgelegt und präsentiert. Nun werden den Akteuren / Figuren in einem gemeinsamen Brainstorming viele unterschiedliche Eigenschaften zugeordnet. Diese werden auf kleine Zettel notiert und bei den Bldern abgelegt.

lieblich- neidisch- habgierig - boshaft - uralt - mächtig - traurig - wunderschön .........

Anschlussübung

Die Kursteilnehmerinnen stehen sich in zwei Reihen im Raum gegenüber. Eine Reihe steht mit dem Rücken zur anderen Reihe. Die andere Gruppe nennt nun Eigenschaften, die mimisch dargestellt werden soll.

Variation:

Teilnehmer drehen sich um und gestalten mimisch eine Eigenschaft. Andere Gruppe muss erraten, welche Eigenschaft dargestellt wurde.

 

 

 

Gestaltungsaufgabe 2

Masken

Fotos der Masken von Inge Morath werden angeseehn.

Mit Graphit- und Pastellkreiden werden auf brauner Maler-Pappe Gesichter als Maske gestaltet. Arbeitszeit ca. 15 Minuten. Das Papier wird zu einer Schachtel zusammen getackert, damit die Masken aufgesetzt werden können.

Präsentation der Masken 

alternative Gestaltungsaufgabe

Fotos mit entsprechender Körpersprache zur Maske inszenieren.